Heike Robben | Einzeltherapie
21573
page-template-default,page,page-id-21573,page-child,parent-pageid-19843,ajax_fade,page_not_loaded,,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-3.4,wpb-js-composer js-comp-ver-5.6,vc_responsive

Einzeltherapie

Gestalttherapie findet auf Augenhöhe statt. Wir sitzen einander – in bequemen Sesseln – gegenüber und reden miteinander. Wir sprechen über das was Sie beschäftigt, Ihre Probleme, Ihr Leiden, Ihre Sorgen. Meine Aufgabe ist es aktiv zuzuhören, nachzufragen, Ihnen meine Beobachtungen und mein Empfinden mitzuteilen, Impulse zu geben, nachzufragen, Ihnen meine Resonanz zu geben und auf vielfältige andere Weise zu intervenieren.

Anders als in der klassischen Psychoanalyse trete ich als Gestalttherapeutin mit Ihnen in Kontakt, teile Ihnen hier und da auch etwas von mir mit; etwa wie Sie auf mich wirken. So ist es nicht eine vermeintliche Göttin in Weiß , die Sie begutachtet, bewertet, interpretiert, eine Diagnose stellt und therapiert. Ich bin ein anderer Mensch, der Ihnen mit seiner subjektiven Sicht begegnet. Die Perspektive, aus der wir wahrnehmen, hat Bedeutung. Sie auszublenden, führt zu einer Anmaßung über Falsch und Richtig, ein Expertentum, dass Ihnen nicht hilft.

Gestalttherapeut*innen gehen davon aus, dass jeder Mensch, Experte für sein eigenes Leben ist.

Was mich neben meinem therapeutischen Fachwissen dennoch zu einem anderen Gegenüber macht, als einen Freund, eine Kollegin, Ihren Chef oder Ihre Partner*in,  ist , dass dadurch, dass wir in keiner weiteren Beziehung zueinander stehen und stehen werden, zwischen uns keine über die therapeutische Beziehung hinaus gehenden Abhängigkeiten bestehen. Abhängigkeiten oder auch Angst vor Bloßstellung oder Unverständnis,  aufgrund derer Sie oder ihr Gegenüber sich mit dem was gesagt werden will, zurückhalten. Ihnen werden vielleicht noch weitere Gründe einfallen, weshalb Sie an sich halten, obwohl es so viel zu sagen gäbe.

Was wir miteinander aufbauen, wird eine therapeutische Beziehung sein. Ich werde durch meine Resonanz, mein Echo auf Sie sichtbar, bleibe keine weiße Leinwand, die Sie mit Rätselraten – oder in Gestaltsprache: Projektion – über Gebühr – beschäftigen muss.

Mein gestalttherapeutischer Hintergrund sowie  meine persönlichen Erfahrungen geben mir Ideen und Impulse, wie ich Sie unterstützen kann. Zusammen finden wir Wege, wie ich Ihnen in Ihrer Einzigartigkeit helfen kann.

In der Gestalttherapie geht es darum etwas zu erleben, um aus dieser Erfahrung zu lernen.
Wenn Sie von Ihrer Kollegin, mit der sie es schwer haben, von Ihrem Partner oder Ihrer Mutter, Ihrem Vater, Ihrem Kind sprechen, dann streben wir gemeinsam an, dass alle Gefühle, die dabei hoch kommen könnten, dies auch dürfen. Eine kontaktvolle Therapiestunde ist eine emotionale Erfahrung. Ziel ist es, dass Sie sich die Situation, die damit einhergehenden Emotionen, Ihre Perspektive und Ihre Bedürfnisse bewusst machen, sich dessen gewahr werden. Das ist mehr als eine analytische Bestandsaufnahme; die machen wir nebenher. Das emotionale Erleben und Durchleben führt zur Lösung einer emotional festgefahrenen Situation, einer fixierten Gestalt. Sie lassen los. Im ersten Schritt die Scheu, sich mit Ihrer Geschichte zu zeigen, was Sie vielleicht schon erleichtern wird. Dem folgend lassen Sie Ihre Überzeugung los, dass man ja doch nichts machen kann. Schritt für Schritt werden Sie Ihren Blick weiten, neue Ideen haben, neue Ideen im geschützten Rahmen ausprobieren und irgendwann Ihr Problem direkt adressieren. Durch Ihre Veränderung kommt Bewegung auch in Ihre Umwelt. Und Bewegung ist Veränderung.

Wir arbeiten 50 Minuten miteinander. Am Ende der Therapiestunde zahlen Sie mein Honorar und in idR sehen wir uns in der kommenden Woche wieder.